VW Käfer 1303 Cabrio

Beschreibung

Die Geschichte des Käfers, wie wir ihn kennen, ist wohlbekannt und hat in den dunklen Zeiten des Dritten Reiches mit einem „Exposé, betreffend den Bau eines deutschen Volkswagens“, verfasst vom Konstrukteur Ferdinand Porsche, begonnen. Dieser hatte schon 1931 für die Firma Zündapp ein Heckmotor-Fahrzeug entwickelt und danach für NSU weiter an seinem Konzept gefeilt. Keines seiner Projekte erreichte die öffentliche Strasse aber die seine Pläne stiessen auf so viel Interesse, dass der Reichsverband der Automobilindustrie am 22. Juni 1934 mit Porsche einen Vertrag schloss. Das Ziel war die Entwicklung eines Volkswagens – im wahrsten Sinne des Wortes.

1935 war der erste Prototyp fahrbereit und gegen Ende 1936 starteten drei Probe-Exemplare zu ausgiebigen Testfahrten. Die Fahrzeuge unterschieden sich deutlich vom heute beliebten Oldtimer aber die runde Form und die simple Konstruktion waren bereits vorhanden. Im Februar 1937 begutachtete Adolf Hitler eines der frühen Exemplare und war begeistert. Der Name, den er dafür im Sinn hatte: „KdF-Wagen“. „Kraft durch Freude“ bedeuteten die Kürzel und das war ein Motto der sogenannten Arbeitsfront, einem von den Nationalsozialisten erzwungenen Zusammenschluss aller Arbeitnehmer- und Arbeitgeberverbände.

Um das Volk möglichst schnell mit dem «KdF-Wagen» auszustatten, wurde am 26. Mai 1938 der Grundstein für ein Automobilwerk bei Fallersleben gelegt. Bei dieser Gelegenheit zeigte Ferdinand Porsche, was sich aus dem Urmodell des Volkswagens formen liess. Neben der geschlossenen Limousine wurden ein Modell mit Rolldach und ein Cabriolet präsentiert.

Der Zweite Weltkrieg lenkte die Gedanken des Volkes und der Automobilhersteller in eine andere Richtung. Obwohl vom Bau von bis zu 500’000 Volkswagen jährlich gesprochen wurde, verliessen in den Kriegsjahren nur einige Hundert zivile Exemplare das neue Werk. Stattdessen wurde die Technik für Militärfahrzeuge genutzt. Rund 60’000 Kübelwagen und Schwimmwagen mit Volkswagen-Motoren kamen an den Fronten zum Einsatz.

Am Ende des Krieges 1945 lag ein Grossteil des Werkes nach Bombenangriffen in Schutt und Asche. In der Nähe der Fabrik lebten bereits gut 17’000 Menschen und so wurde der Ort zu einer Stadt namens Wolfsburg. Die Arbeit im Werk wurde wieder aufgenommen und bereits 1947 begann der Export einiger Exemplare in die Niederlande. 1949 erreichten die ersten Käfer die USA – jenes Land, das dem deutschen Auto überhaupt erst den Namen verpasste, der heute so geläufig ist. „Beetle“ nannten die Amerikaner ihn – Käfer. Die Bezeichnung soll erstmals 1938 von der Zeitung „New York Times“ verwendet worden sein.

Von da an ging es bergauf. Der Wagen wurde stetig verbessert und schon 1951 wurde das Heizungssystem erneuert, was aber keine allzu grossen Auswirkungen hatte. 1953 wurde das Brezelfenster mit dem Mittelsteg aus Metall durch ein grösseres Heckfenster ersetzt und ab 1955 gab es zwei Auspuffrohre. Die anfangs winzigen Heckleuchten wichen immer grösseren Ausführungen, bis zu den Maxi-Exemplaren im Käfer 1303 ab 1972 – „Elefantenfüsse“ genannt. Die Blinker gingen mit den Modelljahren auf die Reise: Anfangs kamen Winker in der B-Säule zum Vorschein, später sassen die Blinker auf den Kotflügeln und ab 1974 fand man sie in der Stossstange.

Die Leistung wuchs von anfangs 25 PS im Laufe der Geschichte auf 50 PS. Am 17. Februar 1972 wurde der Käfer mit der Seriennummer 15 007 034 gebaut, der den Produktionsrekord des T-Modells von Ford ablöste. Dieser Rekord hielt aber nicht lange und wurde schon bald vom neuen und sehr beliebten VW Golf überschrieben.

Der letzte in Deutschland gebaute Käfer lief im Januar 1978 in Emden vom Band. Fortan gab es nur noch den Volkswagen aus der Fremde, den Mexiko-Käfer. Einzige Ausnahme blieb das 1949 vorgestellte Cabriolet, das bis Januar 1980 bei Karmann in Osnabrück gebaut wurde.

 

Gut zu wissen: Ein detailliertes Konzept des Käfers wurde schon 1925 von Béla Barényi entworfen, was lange Zeit von der Firma Porsche bestritten wurde. Diese gab den Firmengründer Ferdinand Porsche als Konstrukteur an. Erst durch ein Gerichtsurteil konnte Barényi 1953 seine Urheberschaft durchsetzen.

 

Das hier angebotene Exemplar ist ein 1975er VW Käfer 1303 in der Cabrio-Ausführung. Der Wagen wurde in einer Schweizer Fachwerkstatt komplett zerlegt und neu aufgebaut. Der Motor wurde ebenfalls auseinander genommen und von Grund auf restauriert. Der Käfer befindet sich in einem perfekten Zustand und ist als Veteran vorgeführt.

Wer einen perfekten und zuverlässigen Oldtimer sucht und kein Problem damit hat, auffällig unterwegs zu sein, ist hier goldrichtig.

 

Verkauf im Kundenauftrag. Besichtigung auf Anfrage.

Preis: 49’500 CHF

Details

– Komplett restauriert

– Veteraneneintrag

– Perfekter Zustand

– Original bis auf die Farbe

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