Ferrari 308 GTSi

Beschreibung

Enzo Ferrari beschloss Ende der 60er Jahre ein neues Modell auf den Markt zu bringen. Die Idee handelte von einem Fahrzeug mit Mittelmotor, wie es im Rennsport bereits bekannt war. Für die Strasse allerdings war die Mittelmotor-Bauweise Neuland.

Trotz unbekannter Erfolgsaussichten für das Modell wurde Ferraris Chefkonstrukteur Sergio Pininfarina mit dem Bau eines Prototypen auf Sechszylinder-Basis betraut. 1965 wurde dieser auf dem Autosalon Paris vorgestellt und erntete erfreuliche Kritiken. Diese veranlassten Enzo Ferrari dazu, den Wagen drei Jahre später unter dem Namen Ferrari Dino in Serie produzieren zu lassen.

Der Dino war einigermassen erfolgreich und eine Nachfolge für das in die Jahre gekommene Modell musste her. 1975 geschah das in Form des Ferrari 308 GTB.

Niemand ahnte, dass der 308 zu einem der beliebtesten Sportwagen seiner Zeit werde sollte. Die ersten Modelle wurden mit einer GFK-Karosserie bestückt, die nach etwa 600 gebauten Fahrzeugen aufgrund des hohen Zeitaufwands und der damit verbundenen Kosten einer Stahlkarosserie weichen musste. Ein weiterer Grund für den Wechsel des Materials war die Zulassung in den USA, an der die GFK-Modelle scheiterten. Der 308 GTB teilte das Fahrgestell mit dem Dino 246 GT, hatte aber eine etwas breitere Spur und den gleichen quer eingebauten V8-Motor sowie das mittragende Getriebe des 308 GT4. Die Nockenwellen der Motoren wurden nicht wie beim Dino 246 GT mit Ketten, sondern mit Zahnriemen angetrieben. Der Lufteinlass hinter der Fahrertür versorgte den dahinterliegenden Ölkühler und der rechtsseitige führte zum Luftfilter.

Im Jahr 1977 nahm die Targa-Version des 308 GTB in den Showrooms der Ferrari-Händler Platz und hörte auf den Namen 308 GTS.

Zwischen 1975 und 1981 wurden insgesamt 2897 Stück des 308 GTB und 3219 Stück des 308 GTS verkauft.

Ab 1980 wurde der 308 GTBi/GTSi angeboten. Das dem Modellnamen angehängte i stand für „iniezione“ und bedeutete das Ende der Vergaser-Ära. Der Treibstoff fand nun über eine Saugrohreinspritzung (Bosch K-Jetronic), die Verbrauch und Emissionen senkte, den Weg in die Brennkammern des Achtzylinders.

Von 1980 bis 1983 wurden 494 GTBi und 1743 GTSi verkauft.

1985 trat der optisch sehr ähnlich aufgebaute aber weniger filigrane Ferrari 328 die Nachfolge des 308 an.

 

Dieser Ferrari 308 GTSi hat den Jahrgang 1982 und ist damit bereits mit Einspritzung und Katalysator ausgestattet. Obwohl Sound und Leistung dadurch zu Gunsten der Umwelt etwas nachgelassen haben, ist mit diesem «Cavallino Rampante» nicht zu spassen.

Das 2.9 Liter V8-Triebwerk hängt gierig am Gas und der schnittige Bolide frisst Kurven als würde er am Boden kleben. Der Schalthebel lässt sich angenehm sportlich durch die offene Schaltkulisse navigieren und auch die direkte, servofreie Lenkung tut dem Fahrspass keinen Abbruch. Beide Vorbesitzer haben das Fahrzeug gut in Schuss gehalten und er befindet sich in einem sehr gepflegten Originalzustand. Der Ferrari wurde regelmässig in einer Fachwerkstatt gewartet und steht nun frisch ab grossem Service und Veteranen-MFK bereit für seinen nächsten Besitzer.

Verkauf im Kundenauftrag. Besichtigung und Probefahrt auf Anfrage. Teilzahlung möglich.

Preis: 89’900 CHF

 

Interessante Notiz: Der Ferrari 308 wurde in den 80ern dank seinen Auftritten in der US-Serie «Magnum» zu einer TV-Legende. Es heisst, dass sich die Produzenten der Serie «Magnum» mit Tom Selleck schon lange vor Drehbeginn für einen Ferrari 308 entschieden hatten, obwohl ihnen andere Angebote gemacht worden waren. Eines der Modelle wurde gerüchtehalber nur für die Standeinstellungen gebraucht, wofür der Sitz umgebaut werden musste. Mit einer Grösse von fast 1.90 m sollte Tom Selleck in diesem Wagen nämlich natürlich wirken und zeigen, dass ein Auto von diesem Format auch etwas für grosse Menschen ist.

Details

– MFK 11.2021

– Veteran

– Originalzustand

– 67’900 Km

– 2927ccm V8

– 214 PS

– Targa-Dach

– 1370 Kg Leergewicht

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