Ford F-100 Pickup

Beschreibung

Im Januar 1948 wurde die neue F-Serie vorgestellt und für Ford begann damit eine neue Ära. Erstmals brachte der Hersteller einen Pickup auf den Markt, der nicht auf einem Pkw-Chassis aufgebaut war, sondern über eine, eigens für seinen Zweck konstruierte, Basis verfügte. Die F-Serie wurde in insgesamt sechzehn verschiedenen Ford-Werken produziert und ist bis heute der meistverkaufte Pickup. 

Die F-Serie war in acht Versionen erhältlich, die, nach möglicher Zuladung, aufsteigend als F-1 (Halbtonner) bis F-8 (Dreitonner) bezeichnet wurden. Das häufigste Modell war der Ford F-1 mit einer 1.98 m langen Pritsche, gefolgt vom F-2 und dem F-3 Modell mit jeweils einer 2.44 m langen Ladefläche. In Kanada wurde das Modell zeitgleich unter der Namen Mercury vermarktet. 

Die F-Serie war nicht nur mit einem komplett neu gestalteten Fahrwerk ausgestattet, sondern verfügte auch über eine überarbeitete Kabine, eine rundum modernisierte Karosserie mit integrierten Scheinwerfern und eine umfangreiche Ausstattung. 
Die vorderen Kotflügel gingen nahtlos in die Frontblende über, die zusammen mit dem horizontal herausragenden Kühlergrill das neue “Gesicht” der Ford Pickups bildete. 
Ebenfalls neu waren die einteilige Windschutzscheibe, die bequemeren Sitze und die deutlich optimierte Geräuschdämmung. 

1951 erhielt die Pickup-Serie ein leichtes Facelift, bei dem die vorderen Kotflügel und der Kühlergrill überarbeitet wurden. Darüber hinaus wurde die Heckscheibe für eine bessere Rundumsicht vergrössert. 

Erstmals bot Ford zwei Ausstattungsvarianten für die Fahrerkabinen an: Standard-Fünf-Sterne-Cab und Deluxe-Fünf-Sterne-Extra Cab. Letztere bot zweifarbige Schaumsitzpolster, extra schalldämmendes Material, eine helle Metallverkleidung um Windschutzscheibe und Lüftungsfenster sowie Schlösser und Armlehnen an beiden Türen. 

Unter der Haube der Modelle F-1 bis F-6 arbeiteten wahlweise ein Sechszylinder mit 96 PS oder ein V8, der 101 PS bei 3.800 Umdrehungen/min leistete. Dem Ford F-6 stand zudem noch ein 111 PS starker 4.16 Liter Sechszylinder zur Verfügung. 1952 wurden die Motoren durch den moderneren 3.5 Liter grosser Sechszylinder-Motor ersetzt. Der Motor war für damalige Verhältnisse sehr sparsam, was ihm schnell den Namen “Cost Clipper Six” (kostengünstiger Sechszylinder) einbrachte. Die Modelle F-7 und F-8 wurden bei Markteinführung von einem 5.5 Liter V8 mit 146 PS angetrieben, welcher 1952 von dem moderneren, knapp 4.9 Liter grossen Lincoln Y-Block mit 146 PS und dem 5.2 Liter Lincoln Y-block mit 156 PS abgelöst. 

Die Modelle F-1 bis F-5 waren standardmässig mit einem 3-Gang-Schaltgetriebe ausgestattet, im F-4 kam ein 4-Gang-Schaltgetriebe zum Einsatz und in den F-7 und F-8 Fahrzeugen arbeitete ein manuelles 5-Gang-Getriebe. 

 

2. Generation

Das 1953er Modelljahr war für den amerikanischen Autobauer etwas ganz besonderes, denn in diesem Jahr feierte der Hersteller mit 50 Jahren sein “Golden Anniversary” und präsentierte das erste Redesign bei den Pickups seit 1948, die fortan F-100 genannt wurden. Die auffälligste Designüberarbeitung betraf den nun wesentlich breiteren Kühlergrill, in den die runden Scheinwerfer integriert wurden. 

Diese neuen Modelle erhielten – statt den bisherigen Kürzeln F-1 bis F-8 – die Bezeichnungen F-100 (Halbtonner) bis F-360 (Eintonner). So ersetzte der F-100 den F-1, der F-250 die Modelle F-2 und F-3 und der F-350 löste das Modell F-4 ab. Die grössten Modelle der 1. Generation (F-5 bis F-8) blieben vorerst ohne Nachfolger. 

Auch in den USA lief der Pickup Truck nun unter der Mercury M-Serie. 

Den Pickup-Modellen der F-Serie 2 standen bei Markteinführung die überarbeiteten Reihensechszylinder und V8-Motoren des Vorgängermodells zur Wahl. Ab 1954 ergänzten der 3.7 Liter Sechszylinder mit 116 PS – “Mileage Maker” genannt – und drei V8-Motoren mit einem Hubraum von 3.9 bis 4.2 Liter und einer Leistung von 130 PS bis 170 PS die Motorenpalette der Ford F-Serie. Der kleinste V8-Motor wurde bereits im darauffolgenden Jahr durch den stärkeren 4.2 Liter V8-Motor mit 140 PS ersetzt. 1956 wurde der “Mileage Maker” überarbeitet und leistete nun 137 PS. Als grosse Neuheit konnte erstmals auch ein Automatikgetriebe ab Werk eingebaut werden. 

Der hier angebotene 54er F-100 der zweiten Serie ist mit einem V8-Motor und einem 3-Gang-Automatikgetiebe ausgestattet. Motor und Getriebe wurden frisch gewartet und versprechen sorglose Ausfahrten. Die dafür benötigte Bremskraft kommt von den rundum montierten Trommelbremsen, die mit ersetzten Bremsleitungen frisch ab Service kommen. Die Elektrik (Kabel) und die Lampen sind komplett neu – Sicherungskasten inklusive. Es wurde an nichts gespart und der Wagen kommt frisch ab Veteranen-MFK. 

Auf Wunsch kann der Wagen noch angepasst werden. Gegen Aufpreis können Tieferlegung, Lackierung, Leistungssteigerung, Sitzbezüge etc. gemacht werden.  

Das Auto steht in der Profi-Garage für Pickups schlechthin: Toby’s Hot Rods und Garage in Tägerschen. Ein Eintausch mit 60er/70er Muscle Cars ist möglich. 

 

Preis ab Service und Veteranen-MFK: 59’000 CHF VHB

Details

– Sehr guter Zustand

– Ab Service und Veteranen-MFK

– Neue Elektrik, neue Leuchten

– Gute Lackierung

 

– Tolle Farbkombination

– 3-Gang Automatik

– V8-Motor

– Jahrgang 1954

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