Ford F-100 Styleside Projekt

Beschreibung

Dieser F-100 Styleside wurde im April 2022 in die Schweiz importiert und kommt mit allen nötigen Papieren für die CH-Zulassung. Was nicht bereit für die Zulassung ist, ist so ziemlich alles anderen am Pickup: Der Wagen muss von oben bis unten durchgecheckt werden, ein paar Rostlöcher müssen geflickt werden und auch die Elektrik verträgt ein Upgrade. Der Motor läuft, der Wagen rollt und die Reifen sind neu.

Das Projektfahrzeug lässt in fähigen Händen jeden erdenklichen Auf- und Ausbau zu und auf Wunsch kann dieser gerne über uns realisiert werden. Der Wagen wird im Kundenauftrag ab Platz verkauft.

 

Modellgeschichte:

Im Januar 1948 wurde die neue F-Serie vorgestellt und für Ford begann damit eine neue Ära. Erstmals brachte der Hersteller einen Pickup auf den Markt, der nicht auf einem Pkw-Chassis aufgebaut war, sondern über eine, eigens für seinen Zweck konstruierte, Basis verfügte. Die F-Serie wurde in insgesamt sechzehn verschiedenen Ford-Werken produziert und ist bis heute der meistverkaufte Pickup.

Die F-Serie war in acht Versionen erhältlich, die, nach möglicher Zuladung, aufsteigend als F-1 (Halbtonner) bis F-8 (Dreitonner) bezeichnet wurden. Das häufigste Modell war der Ford F-1 mit einer 1.98 m langen Pritsche, gefolgt vom F-2 und dem F-3 Modell mit jeweils einer 2.44 m langen Ladefläche. In Kanada wurde das Modell zeitgleich unter der Namen Mercury vermarktet.

Die F-Serie war nicht nur mit einem komplett neu gestalteten Fahrwerk ausgestattet, sondern verfügte auch über eine überarbeitete Kabine, eine rundum modernisierte Karosserie mit integrierten Scheinwerfern und eine umfangreiche Ausstattung.
Die vorderen Kotflügel gingen nahtlos in die Frontblende über, die zusammen mit dem horizontal herausragenden Kühlergrill das neue “Gesicht” der Ford Pickups bildete.
Ebenfalls neu waren die einteilige Windschutzscheibe, die bequemeren Sitze und die deutlich optimierte Geräuschdämmung.

1951 erhielt die F-Serie ein leichtes Facelift, bei dem die vorderen Kotflügel und der Kühlergrill überarbeitet wurden. Darüber hinaus wurde die Heckscheibe für eine bessere Rundumsicht vergrössert.

Erstmals bot Ford zwei Ausstattungsvarianten für die Fahrerkabinen an: Standard-Fünf-Sterne-Cab und Deluxe-Fünf-Sterne-Extra Cab. Letztere bot zweifarbige Schaumsitzpolster, extra schalldämmendes Material, eine helle Metallverkleidung um Windschutzscheibe und Lüftungsfenster sowie Schlösser und Armlehnen an beiden Türen.

Unter der Haube der Modelle F-1 bis F-6 arbeiteten wahlweise ein Sechszylinder mit 96 PS oder ein V8, der 101 PS bei 3.800 Umdrehungen/min leistete. Dem Ford F-6 stand zudem noch ein 111 PS starker 4.16 Liter Sechszylinder zur Verfügung. 1952 wurden die Motoren durch den moderneren 3.5 Liter grosser Sechszylinder-Motor ersetzt. Der Motor war für damalige Verhältnisse sehr sparsam, was ihm schnell den Namen “Cost Clipper Six” (kostengünstiger Sechszylinder) einbrachte. Die Modelle F-7 und F-8 wurden bei Markteinführung von einem 5.5 Liter V8 mit 146 PS angetrieben, welcher 1952 von dem moderneren, knapp 4.9 Liter grossen Lincoln Y-Block mit 146 PS und dem 5.2 Liter Lincoln Y-Block mit 156 PS abgelöst.

Die Modelle F-1 bis F-5 waren standardmässig mit einem 3-Gang-Schaltgetriebe ausgestattet, im F-4 kam ein 4-Gang-Schaltgetriebe zum Einsatz und in den F-7 und F-8 Fahrzeugen arbeitete ein manuelles 5-Gang-Getriebe.

 

  1. Generation

Das 1953er Modelljahr war für den amerikanischen Autobauer etwas ganz besonderes, denn in diesem Jahr feierte der Hersteller mit 50 Jahren sein “Golden Anniversary” und präsentierte das erste Redesign bei den Pickups seit 1948, die fortan F-100 genannt wurden. Die auffälligste Designüberarbeitung betraf den nun wesentlich breiteren Kühlergrill, in den die runden Scheinwerfer integriert wurden.

Diese neuen Modelle erhielten – statt den bisherigen Kürzeln F-1 bis F-8 – die Bezeichnungen F-100 (Halbtonner) bis F-360 (Eintonner). So ersetzte der F-100 den F-1, der F-250 die Modelle F-2 und F-3 und der F-350 löste das Modell F-4 ab. Die grössten Modelle der 1. Generation (F-5 bis F-8) blieben vorerst ohne Nachfolger.

Auch in den USA lief der F-Truck nun unter der Mercury M-Serie.

Den Pickup-Modellen der F-Serie 2 standen bei Markteinführung die überarbeiteten Reihensechszylinder und V8-Motoren des Vorgängermodells zur Wahl. Ab 1954 ergänzten der 3.7 Liter Sechszylinder mit 116 PS – “Mileage Maker” genannt – und drei V8-Motoren mit einem Hubraum von 3.9 bis 4.2 Liter und einer Leistung von 130 PS bis 170 PS die Motorenpalette der Ford F-Serie. Der kleinste V8-Motor wurde bereits im darauffolgenden Jahr durch den stärkeren 4.2 Liter V8-Motor mit 140 PS ersetzt. 1956 wurde der “Mileage Maker” überarbeitet und leistete nun 137 PS. Als grosse Neuheit konnte erstmals auch ein Automatikgetriebe ab Werk eingebaut werden.

  1. Generation

1957 wurde eine neue Generation der F-Serie eingeläutet und die optischen Änderungen waren nicht zu übersehen. Die gesamte Karosserie wurde kantiger und die Motorhaube war nun niedriger, flach und bündig mit den Kotflügeln. Die eckigere Form bot mehr Platz in der Fahrerkabine, in der nun ein richtiges PKW-Armaturenbrett Platz fand. Doppelscheinwerfer durften zu der Zeit nicht fehlen und so wurden auch diese in die verchromte Front eingebracht.

Neu waren zwei Karosserievarianten im Angebot: Die bereits bekannte Flareside-Variante mit der schmalen Pritsche und separaten, hinteren Kotflügeln und die neue Styleside-Variante. Diese hatte eine breitere Ladefläche, die bündig mit der Kabine abschloss und so zu einer deutlich moderneren Optik führte.

Angetrieben wurde die 3. Generation der F-Serie wahlweise von einem 3.7 Liter R6 mit 139 PS, einem 4.5 Liter V8 mit 171 PS und ab 1959 gab es noch den 186 PS starken 4.8 Liter V8

Details

Details:

– 147’000 km

– 1. Inv. 1959

– 292 ccm Y-Block Motor

– 172 PS

– Typenschein X

– Stammnummer 106.366.779

– Chassis F10C9H48364

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