Leyland Mini 1000 HL

Beschreibung

Die Geschichte des classic Mini ist eine gut überlieferte Legende:

1956 beherrschte die Suez-Krise durch den dadurch entstandenen Treibstoff-Engpass die Spritpreise. In Grossbritannien erhielten Autofahrer jeweils nur 40 Liter Benzin im Monat und sparsame Kleinwagen waren plötzlich sehr gefragt.

Diese Fahrzeug-Kategorie gab es bereits und die Kleinwagen wurden meist aus Deutschland nach Grossbritannien importiert. Für Leonard Lord, dem damaligen Chef der British Motor Corporation (BMC), war das alles andere als erfreulich. Darüber hinaus war er von der Optik der «Bubble Cars» regelrecht angewidert.

Um möglichst rasch an einen komplett neuen und vor allem britischen Kleinwagen zu kommen hat Lord Sir Alec Issigonis als Chefkonstrukteur angeworben, der bereits den Morris Minor entworfen und später zur Alvis Car and Engineering Company Ltd gewechselt hatte.

Issigonis traf sich anno 1957 regelmässig mit seinen Freunden in einem kleinen Restaurant um Ideen auszutauschen. In diesem Lokal entstanden die ersten Entwürfe zum classic Mini auf Servietten. Diese Skizzen zeigten nichts geringeres als die Zukunft aller Kleinwagen.

Ein quer eingebauter Motor und Frontantrieb waren keine Neuheit aber die Verteilung aller Elemente war revolutionär. Der gesamte Antrieb nahm lediglich 60 Zentimeter in Anspruch. Erreicht wurde dies, indem der Motor quer über dem Getriebe und der Kühler in Fahrtrichtung daneben montiert wurde und die Ölwanne sowohl das Getriebe als auch den Motor schmierte. Damit dem Antrieb und den Insassen so viel Platz wie möglich zugute kommen konnte, wurde die vier Räder an den äussersten Ecken des Wagens positioniert. Diese wurden dank Herrn Alex Moulton, der auch durch die Hydrolastic- oder auch Whisky-Soda-Federung bekannt wurde, mittels Gummielementen gefedert. Die Innenmasse wurden ganz einfach definiert: Man hat vier Sessel zusammengestellt und vier Personen verschiedener Grössen darauf sitzen lassen. Die fünfte beteiligte Person hat die Höhe gemessen und den Umriss auf den Boden gemalt.

1959 rollten die ersten classic Mini mit den Modellbezeichnungen Austin Seven und Morris Mini Minor vom Band und vorgestellt wurde das Modell offiziell am 26. August 1959 bei der London Motor Show.

Der Mini wurde zur Ikone und über Jahrzehnte hinweg haben verschiedene Konzerne den Mini im Werk Longbridge bei Oxford produziert und immer weiter modifiziert. Die British Motor Corporation, später British Leyland und schlussendlich Rover, welche 1994 inklusive der Marken Mini, Land Rover und MG von BMW übernommen wurde. Optisch wurde nur wenig am Fahrzeug verändert, bis im Jahr 2000 der letzte classic Mini produziert wurde. Seit 1959 wurden über 5,3 Millionen MINI hergestellt.

Dieser Mini 1000 HL kommt mit dem Badge von British Leyland daher und befindet sich in einem sehr ordentlichen Zustand. Ein grosser Service wurde frisch gemacht und anschliessend wurde der Mini als Veteran vorgeführt. Am Wagen ist kein Rost zu finden, der Unterboden ist sauber und es wurden sehr viele Neuteile verbaut. Die Lackierung sieht sehr gut aus und wenn eine Folierung (z.B. schwarzes Dach oder Streifen auf der Haube) gewünscht wäre, kann das gerne in die Wege geleitet werden. Auch die bekannten Zusatzscheinwerfer können auf Wunsch gerne montiert werden.

Besichtigung und Probefahrt nach Absprache. Finanzierung möglich.

Preis: 15’900 CHF

Details

– Inverkehrssetzung 01.12.1982

– CH-Erstzulassung

– 62’500 km

– Veteranen-MFK 03.03.22

– 998 ccm Hubraum

– 39 PS

– 4-Gang-Handschaltung

– Fahrgestell SAXXL2S1N21135733

– Stammnummer 140.308.134

– Typengenehmigung 053314

– 640 kg Leergewicht

– 360 kg Nutzlast

– 1000 kg Gesamtgewicht

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